Die lückenhafte Dokumentation einer Katamaran-Restaurierung


- Zunächst habe ich den Katamaran in Einzelteile zerlegt und geprüft, welche Materialien weiter verwendet werden können und welche neu angefertigt werden müssen.
- Die Boden-, Heck- und Bugplatten habe ich aus Mahagoni-Sperrholz bei einem Bootsbauer neu anfertigen lassen und anschließend mehrfach mit Zwei-Komponenten-Polyurethanlack übergestrichen.
- Die Aluminiumteile wie Schwert, Ruderblätter, Mastfuß etc. habe ich zum Sandstrahlen gebracht.
- Bei beiden Rümpfen habe ich mir die Maße der Wasserlinie notiert, ehe ich beide Bootsrümpfe abgeschliffen habe.
- Bis in Höhe der Wasserlinie wurde erst eine Grundierung und dann Antifouling für Süßwasserreviere aufgetragen.


- Kratzer im Bootsrumpf wurden mit Spachtelmasse ausgebessert und anschließend geschliffen.
- Der Versuch, die Farbe mit der Farbpistole aufzutragen, lieferte mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln kein zufriedenstellendes Ergebnis. Daher wurden die Bootsrümpfe dann erneut mit dem Pinsel gestrichen. Um zu verhindern, dass zu viele Insekten im frischen Anstrich kleben bleiben, wurden diese Arbeiten in einem Zelt durchgeführt.


- Die Oberseiten der Bootsrümpfe wurden zunächst mit einer Mischung aus Grundierung und Endlack gestrichen. Hierbei wurden Farben von „International“ verwendet. Auf der Internetseite http://www.yachtpaint.com steht eine interessante „Anstrichfibel für Yachten zum Download bereit. Zum Vorstreichen soll bereits ein Teil der Lackfarbe beigemischt werden. Die Mischung ergab übrigens die etwas zweifelhaft aussehende Vorstreichfarbe…
- Vor dem endgültigen Anstrich wurde das Boot noch mal geschliffen und mit einem mit Verdünner getränkten Tuch entstaubt.


Die Oberseite der Bootsrümpfe erhält ihren Endanstrich.


- Die Dichtung wird erneuert, damit bei Regen oder überkommendem Wasser keine Feuchtigkeit in die Bootsrümpfe eindringt.
- Die Rudereinrichtung wird montiert.


- Original nicht vorgesehene Belegklampen werden montiert.
- Der neu erworbene Motor wird „im Trockendock“ auf Funktionstüchtigkeit geprüft.


- Nachdem der Bootsbauer Bescheid gegeben hat, dass der neue Mast, der Großbaum und die Segel fertig sind, kann der Katamaran zu Wasser gelassen werden!
- Das Vorsegel wird angeschlagen.

